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MKÖ MISSION STATEMENT

Die MKÖ hat sich die Förderung von Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik, Behandlung und Versorgung der Harn- und Stuhlinkontinenz zum Ziel gesetzt.
Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit will die MKÖ die Inkontinenz aus der Tabuzone holen, Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Hilfe gewähren sowie Forschung, Lehre und Praxis in der interdisziplinären Behandlung fördern und koordinieren.



Willkommen auf der Webseite der MKÖ!

foto_prof_wunderlichAls erster Vorsitzender der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) heiße ich Sie  auf unserer home page willkommen.
Eine Million Menschen leiden in Österreich an irgendeiner Form von Inkontinenz. Betroffene sind  Frauen und Männer jeden Alters, aber auch Kinder können darunter leiden. Die Ursachen für Inkontinenz sind mannigfaltig. Frauen in der Schwangerschaft und vor allem nach schwierigen Geburtsverläufen, Männer nach Prostataoperationen, sowie Patienten beiderlei Geschlechts nach Enddarmoperationen, können Harn und Stuhlprobleme bekommen.
Aber auch ohne vorangegangene Ereignisse kann Harninkontinenz auftreten.
Obwohl so viele Menschen betroffen sind, zählt die Inkontinenz zu einer tabuisierten Volkskrankheit. Trotz massiver Beeinträchtigung der Lebensqualität wird nur von der Hälfte der Menschen der Hausarzt konsultiert. Interessanterweise bemühen sich laut einer aktuellen Umfrage ältere Personen eher um ärztliche Hilfe.
Faktum ist, dass Harn- und Stuhlinkontinenz heute in vielen Fällen mit gutem Erfolg behandelt werden können.
Die Medizinische Kontinenzgesellschaft (MKÖ) wurde zum Zwecke der Verbesserung des Wissens im Bereich von Harn- und Stuhlinkontinenz vor mehr als 25 Jahren gegründet. Die MKÖ setzt sich aus interessierten Fachleuten mehrerer Disziplinen zusammen, die alle in die Therapie involviert sind. Diese Interdisziplinarität von Ärzten, Physiotherapeuten, Hebammen und Pflegepersonen, die in der Medizin noch nicht allgemein üblich ist, verhilft zu einer besseren Therapie. Fortbildung von Fachpersonal, aber auch Information von betroffenen Patienten und deren Angehörigen zählt zu den wesentlichsten Aufgaben der MKÖ. Auch die Zertifizierung von Beckenbodenzentren, die besondere Qualitätskriterien erfüllen müssen, hat sich die MKÖ zur Aufgabe gemacht.
Alle Funktionen in der MKÖ sind ehrenamtlich. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und dem Förderkreis der Industrie bemühen wir uns, Inkontinenz zu enttabuisieren.
Machen Sie den ersten Schritt, um Information und Hilfe bei den entsprechenden Ärzten und den von der MKÖ empfohlenen Beratungsstellen zu bekommen!


Herzlichst,

Primarius
Univ. Prof. Dr. Lothar C. Fuith
FA für Gynäkologie und Geburtshilfe

1. Vorsitzender  der MKÖ  


 

 

 

 

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